Wandern mit Hund – Deine Checkliste

Titelbild für Blog Beitrag Checkliste Wandern mit Hund - das ist wichtig

Wenn Du eine Wanderung mit Deinem Hund planst, musst Du ein paar Dinge in Deiner Überlegung berücksichtigen. Denn häufig wird vergessen, dass eine Wanderung in der Regel mehr ist, als ein ausgedehnter Spaziergang. Damit Du mit Deinem Hund dennoch zusammen viele großartige Momente sammeln könnt gibt es hier eine Checkliste. Bedenke aber, dass es keine ultimative Liste darstellt, denn jeder Hund, Halter und Wanderroute hat andere Bedürfnisse. Es ist vielmehr eine Orientierung, die das Packen eines Wanderrucksacks merklich erleichtern soll. Grundsätzlich gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

  • Wanderroute: Informiere Dich im Vorfeld über die Wanderroute. Nimm bei Bedarf ein Streckenverzeichnis mit.
  • Trinkwasser mit Napf: Nicht überall gibt es einen Bach, See oder andere Möglichkeit mit sauberem Wasser, an dem Dein Hund trinken kann. Tipp: Auf dem Markt haben sich eigens Wasserflaschen mit integriertem Trinknapf für Hunde etabliert. Das spart im Rucksack Platz und Gewicht. Vielleicht ist das etwas für Euch.
  • Erste-Hilfe-Set / Reiseapotheke: Unabhängig davon ob es ein Tagesausflug oder eine mehrtägige Wanderung ist solltest Du für den „kleinen“ Notfall vorbereitet sein. Das reicht von einer Pinzette über einfache Kompressen mit Verband bis hin zu Mitteln gegen Übelkeit und Durchfall.
  • Kotbeutel: Auch wenn Du mit Deinem Hund durch unberührte Natur wanderst werden nicht Kothaufen nicht überall gerne gesehen. Denke daher bitte daran ausreichend Kotbeutel für die Beseitigung mitzunehmen.
  • Halsband / Geschirr: Je nach Herausforderung auf der gewählten Wanderroute sollte Dir klar sein, was für Ansprüche an das Halsband gestellt werden. Je nach Sicherung können Geschirre durchaus Sinn machen. Müssen engere Passagen bewerkstelligt werden oder musst Du den Hund über Hürden helfen können? Geschirre haben sich daher bewährte, da sie in solchen Situationen für den Hund deutlich Körperschonender sind.
  • Leinen: Auch hier kommt es auf die Route und den Hund an. Reicht eine universelle Leine aus oder kannst Du sehr kurze oder lange (Schlepp-)Leinen benötigen?
  • Hundemarke: Auf der Marke sollte Deine Handynummer und möglicherweise deine Anschrift vorhanden sein. Bist Du mit dem Hund weiter weg können auch die Angaben zum Hotel Sinn machen. Eine Alternative zur klassischen Marke stellt auch das Halsband auf dem der Name Deines Hundes und Deine Handynummer gestickt ist dar.
  • Handtuch: Wenn Ihr bei kühleren Temperaturen in feuchten bzw. nassen Gebieten unterwegs seid, ist es wichtig, dass spätestens am Ziel ein Handtuch auf Euch wartet. Trotz Fell kann sich der Hund bei frischen Temperaturen und Feuchtigkeit erkälten.
  • Zeckenzange: Selbst in Zeckenarmen Regionen kann sich Dein Hund den ein oder anderen unliebsamen Blutsauger einfangen. Trotz bestem Impfschutz ist es ratsam Zecken zeitnah zu entfernen.
  • Haftpflichtversicherung in Kopie: Ein unachtsamer Moment und schon ist es passiert. Egal ob es sich schlichtweg um einen haarigen Tollpatsch handelt oder aus dem wilden Spiel heraus passiert ist, ein Schaden hat immer einen unangenehmen Beigeschmack. Über die Haftpflichtversicherung lassen sich einige Folgen merklich reduzieren.
  • Maulkorb: An manchen Orten (vielerorts auch im Ausland) herrscht Maulkorbpflicht. Selbst wenn Ihr solche Orte nicht besucht sollte über einen Maulkorb nachgedacht werden. Bei gravierenden Verletzungen neigen zahlreiche Hunde zum Beißen. Denke daran Deinen Hund rechtzeitig und in Ruhe daran zu gewöhnen.
  • Hundeschuhe: Bei einigen Untergründen bedürfen die Pfoten Deines Hundes einen besonderen Schutz. So können sich spitze Steine in die Ballen der Pfoten bohren und teilweise sogar verletzen. Zusätzlich schützen Hundeschuhe bei längeren Wanderungen vor dem Wundlaufen. Achte aber auch auf genügend Phasen ohne Schuhe zum natürlichen akklimatisieren.
  • Ungezieferschutz: Schnacken, Mücken und andere Insekten können Deinen Hund genauso stören wie Dich selbst. Manche werden wie ein Spot on aufgetragen, andere werden einfach aufgesprüht. Euer Tierarzt und / oder Tierfachmarkt des Vertrauens können Euch bezüglich eines Mittels optimal beraten.
  • Verpflegung: Die meisten Hunde haben immer Hunger. Selbst wenn Du einen genügsamen Esser hast, denke daran, dass auch Deine Fellnase einmal Hunger bekommen kann.

Wusstest Du, dass Dein Hund bis zu 10% seines eigenen Körpergewichtes selbst tragen darf? Für einen Hund, der 15 kg wiegt wären es immerhin 1,5 kg. Vielleicht möchtest Du diese Möglichkeit nutzen. Praktischerweise packst Du dort dann zum Beispiel den Impfausweis, das Erste-Hilfe-Set und die Lieblingsleckerlies ein.

Foto: blasbike / depositphotos.com

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