Mit dem Hund im Flugzeug – Deine Checkliste

Titelbild Blog Eintrag zum Thema Hund im Flugzeug

Neue Umgebung, neue Kultur, weit weg von zu Hause – Das Flugzeug ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Mit dem Hund zu fliegen sieht allerdings etwas anders aus. Nicht nur, weil die allgemeine Haustiermitnahme nicht bei allen Fluggesellschaften erlaubt ist. Es gibt auch häufig unterschiedliche Regelungen. Mit einer guten Vorbereitung hast Du mit Deinem haarigen Begleiter dennoch eine angenehme Reise.

Das solltest Du bei der Erstellung Deiner Checkliste beachten:

  • Darf die Rasse Deines Hundes überhaupt fliegen? Kurzschnautzige Rassen wie Boxer, Mops, Shi Tzus oder Chihuahas sind inzwischen bekannt für ihre Anfälligkeit von Atemnot bei Flügen. Daher werden solche Rassen nicht gerne im Flugzeug transportiert.
  • Ist Dein Hund allgemein gesundheitlich Flugtauglich?
  • Nimmt die gewünschte Fluggesellschaft Deinen Hund mit und zu welchen Bedingungen? So erlaubt zum Beispiel Lufthansa in der Flugkabine maximal einen Hund pro Passagier.
  • Was sind die Einreisebestimmungen Deines Ziellandes?
  • Wusstest Du, dass wenn Du mit Deinem Hund in ein Nicht-EU-Land reist, es Wiedereinreisebedingungen nach Europa zu beachten gilt? Dazu gehört seit 2011 der Nachweis eines Mikrochips.

Die Checkliste – Das solltest Du beachten:

  • Heimtierausweis: Du benötigst für Deinen Hund einen gültigen Heimtierausweis. Achte auf einen aktiven Impfschutz. Informiere Dich welche Impfungen für Dein Reiseland wichtig sind.
  • Transportbox: Achte auf die richtige Größe der Transportbox. Egal, ob Du den haarigen Reisebegleiter als „Handgepäck“ oder „Frachtgut“ mitnimmst. Der Flug ist für Deinen Hund schon stressig genug.
  • Beruhigungsmittel: Ob Du für Deinen Hund Beruhigungsmittel benötigst, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es ist unter anderem vom Wesen der Fellnase abhängig. Hast Du einen eher ängstlichen oder leicht stressbaren Hund kann ein beruhigendes Mittel helfen. Dein Tierarzt kann dich auch in Bezug auf die gesundheitliche Verfassung beraten.
  • Maulkorb: Fliegen ist für die meisten Hunde Stress. Auch wenn Dein Hund ein gutmütiger Vertreter seiner Art ist; Du weist vorher nie, was im Frachtraum passieren könnte. Das Flugpersonal hat daher das Recht Dich zu bitten, dem Hund einen Maulkorb anzulegen.
  • Adressenschild: Wenn Du den Hund im Frachtraum mitfliegen lässt ist ein Adressschild am Halsband sinnvoll. Hilfreich ist besonders Deine Mobilfunknummer über die Du auf Deiner Reise erreichbar bist. So kann Dich das Flugpersonal bei Bedarf vor Abflug oder Ankunft direkt Kontaktieren.
  • Trinken: Auch Dein Hund bekommt während des Fluges Durst. Falls Du keinen Trinknapf direkt in die Box stellen magst, gibt es „Trinkflaschen“ die Du an der Transportbox befestigen kannst.
  • Futter: Gerade auf Langstreckenflügen ohne Umstieg sollte Dein Begleiter auch etwas zum Fressen bekommen. Bedenke aber, dass Dein Hund sich gegebenenfalls in der Transportbox löst.
  • Kotbeutel: Behalte ein paar Kotbeutel in Reichweite der Transportbox auf. So kannst Du die „Missgeschicke“ zeitnah nach Ankunft beseitigen.
  • Steckbrief: Idealerweise befestigst Du an der Transportbox einen kurzen Steckbrief über Deinen Hund. Dazu gehört zum Beispiel der Name des Hundes, ob bekannte Krankheiten vorhanden sind und andere wissenswerte Informationen. So können Mitarbeiter des Flughafens beim Ver- und Entladen positiv auf Deinen Hund einwirken und gegebenenfalls zügig reagieren. An dieser Stelle bietet es sich an, wenn Du auch hier nochmals deine Kontaktdaten angibst.
  • Decke und Spielzeug: Statte die Transportbox, wenn möglich, mit einer gewohnten Decke aus. So kann sich Dein Hund auch einmal hinlegen und hat gleichzeitig noch etwas Vertrautes bei sich. Manche Hunde brauchen etwas zur Beschäftigung. Idealerweise handelt es sich um das Lieblingsspielzeug. Achte aber darauf, dass es in keine überschwängliche Freude ausarten kann.

Um ohne zeitliche Verzögerungen Einchecken zu können, solltest Du mit Deinem Hund rechtzeitig Flughafen sein. Dabei muss der tierische Begleiter bei vielen Fluggesellschaften bis spätestens 24 Stunden vor Abflug angemeldet sein.

Übrigens: Blinden- oder Behindertenhunde dürfen jederzeit bei den meisten Fluggesellschaften in der Flugkabine mitreisen. Ganz unabhängig der Größe. Aber hier gelten andere Sicherheitsbestimmungen.

Viele tiertransportierende Fluggesellschaften haben neben den gesetzlichen Vorgaben noch ihre eigenen Bestimmungen. Es lohnt sich daher für Dich im Vorfeld Kontakt mit der Gesellschaft aufzunehmen und nach den aktuellen Vorgaben für Deinen Hund zu fragen. In der Regel wird gerne weitergeholfen.

Foto: cunaplus / depositphotos.com

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