Welche Leine für welchen Zweck

Blogbeitragsbild Welche Hundeleine für welchen Zweck? Ein Hundeleinen Überblick

In den meisten Städten und Gemeinden herrscht allgemeine Leinenpflicht. Allein schon deshalb wird bei Dir die Hundeleine zur Grundausstattung gehören. Es gibt aber auch noch andere Bereiche, in denen Du für Deinen tierischen Begleiter eine Leine brauchen wirst. Sei es im Hundesport oder für die Erziehung. Doch nicht immer ist der persönliche Favorit die optimale Wahl.

Überblick: Welche Leine ist wofür?

Wie es auf dem Markt allgemein üblich ist, gibt es auch bei den Hundeleinen eine große Auswahl. Manche Modelle erklären ihre Funktion schon fast von alleine. Andere Ausführungen stellen Dir vermutlich umso mehr Fragen.

  • Führleine

Die Führleine zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Leinen überhaupt. An beiden Enden befinden sich Karabiner und zwischendrin 2 bis 3 Ringe. Während Du den einen Karabiner am Halsband Deines Hundes befestigst, kannst Du mit dem anderen Karabiner eine Handschlaufe bilden. Die Führleine hat zudem nicht umsonst den Beinahmen „Umhäng-Leine“. Denn Du kannst die Schlaufe so einstellen, dass Du diese Leine auch umhängen kannst. Wie der Name bereits verrät wirst Du die Führleine hauptsächlich zum entspannten führen Deines Hundes nutzen.

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  • Moxonleine

Wie die meisten anderen auch, wirst Du die Moxonleine wahrscheinlich eher unter dem Namen Retriever-Leine kennen. Denn die Leine wurde unter anderem in ihrer Verwendung bei der Erziehung von Retrievern bekannt. Bei dieser Form von Leinen wird vollständig auf Karabiner verzichtet. Stattdessen findest Du an einem Ende einen Ring, durch den die Leine gezogen wird. Die entstandene Schlaufe ist eine Art Halsband. Doch Vorsicht, denn es gibt zwei Arten: Eine mit und eine ohne Zugstopp. Die Moxonleine wird hauptsächlich für erzieherische Maßnahmen verwendet. Die Variante ohne Zugstopp wird bevorzugt bei stark ziehenden Hunden verwendet. Diese solltest Du bei fehlender Erfahrung zunächst nur unter Anleitung von Hundetrainern anwenden (Würgen durch Leinenzug).

  • Flexileinen

Rollleinen sind Dir mit Sicherheit bekannt. Automatisches auf- und abrollen der Leine ermöglicht Dir eine saubere Leine. Lästiges durchhängen wird ebenfalls vermieden. Auf eine Begrenzung der Distanz brauchst Du hier durch den Feststellknopf auch nicht verzichten. Selbst für größere und schwerere Hunde sind Flexileinen vorhanden. Einziger Nachteil: Du kannst Deinen Hund mit der rollenden Leine nicht die gleiche Kontrolle ausüben, wie mit einer herkömmlichen manuellen Leine. Daher nur zu empfehlen, wenn Du einen ruhigeren, ausgeglichenen Hund hast, der keinen größeren Kontrolleinfluss benötigt.

  • Kurzführer

Als Kurzführer kannst Du Leinen erwarten, die nicht länger als 1,5 Meter sind. Sie gibt es mit und ohne Schlaufe zum Halten. Der Sinn der Kurzführer ist es den Raum zwischen Dir und Deinem Hund deutlich zu verringern. Das Kommando „Fuß“ kann so leichter erlernt werden. Auch bei Show- und Ausstellungshunden kommen häufig Kurzführer zum Einsatz.

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  • Schleppleine

Die gängigen Modelle haben eine Länge von 5 – 15 Metern. Gelegentlich wirst Du auch Schleppleinen mit 30 Metern finden. Du wirst solche eine Leine benötigen, wenn Du mit deinem Hund Fährtenarbeit machen möchtest. Aber auch bei Hunden, die gerne davonlaufen oder unerwünscht jagen macht die „Verlängerung“ Sinn. So bleibt die Kontrolle bei Dir, ohne dass Dein Hund auf Auslauf verzichten muss.

  • Ruckdämperleinen

Leinen mit Ruckdämpfer wirst Du in der Regel im Outdoorsport benötigen. Neben dem klassischen Geländelauf machen sich Ruckdämper auch beim Bikejörging oder Schlittenhundesport bemerkbar. Abrupte Zugbewegungen werden durch den dehnbaren Bereich der Leine sanft abgefangen. Damit ist es für Deine Knochen und Gelenke genauso schonend, wie für die Deines Hundes. Eine Ruckdämpferleine kannst Du auch verwenden, wenn Dein Hund einen Hang zum Ziehen an der Leine hat.

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  • Joggingleine

Jogger und andere Läufer haben bei der Sportausübung gerne beide Hände frei. Auf Deinen haarigen Freund als Begleiter brauchst Du trotzdem nicht verzichten. Du kannst dabei zwischen 2 möglichen Joggingleinarten wählen. Die eine Variante ist der Bauchgurt. Diesen ziehst Du wie einen Gürtel um deine Hüfte. Ein integriertes Anleinsystem macht das An- und Ableinen für Dich leichter. Die andere Variante wird wie ein Tragegurt gehandhabt und auf Hüfthöhe zusammenläuft. Daran wird in der Regel eine Expanderleine eingehängt. Durch das schnelle lösen kannst Du diese Leine dann situationsbedingt auch als Führleine verwenden.

  • Expanderleine

Im Zusammenhang mit der Expanderleine hast Du vielleicht auch schon einmal den Namen Bungee-Leine gehört. Damit lässt sich die charakteristische Eigenschaft der Leine erklären. Ein elastisches Gummistück ist integriert, wodurch ein plötzlicher Ruck schonend abgebremst wird. Expanderleinen wirst Du in unterschiedlichen Bereichen verwenden können. Zum Beispiel dann, wenn Du Deinen Hund am Fahrrad führen möchtest oder als Joggingleine.

  • Koppel

Unter dem Begriff Koppel wirst Du Leinen finden, die für das gleichzeitige Führen von 2 Hunden geeignet ist. An einem Stahlring sind zwei Leinen mit etwa 30 cm Länge befestigt. Durch die angebrachte längere Führleine erhält die Koppel ihre typische Form, die an ein Y erinnert.

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