Frustrationstoleranz beim Hund – Übungen zum Nachmachen

Frustrationstoleranz beim Hund trainieren

Immer häufiger liest man in Fachzeitschriften und im Internet von der Frustrationstoleranz beim Hund. Vielleicht hast Du Dich nun gefragt, was das überhaupt ist und bist deswegen bei diesem Beitrag gelandet. Oder Du suchst Unterstützung und Inspirationen für ein paar Übungen. Gerne möchten wir Dich in dieses Thema mitnehmen und zeigen Dir, wie Du mit einfachen Schritten mit Deinem Hund daran arbeiten kannst.

Frustrationstoleranz beim Hund – was ist damit gemeint?

Wenn jemand über eine Frustrationstoleranz spricht, bedeutet das übertragen, ob und wie viel Dein Hund einen gewissen Frust aushalten kann. Frust kann durch verschiedene Reize und Einflüsse entstehen. Gerade Welpen und Junghunden fällt es schwerer, Frust zu ertragen oder auch Langeweile zu ertragen. Was sicherlich auch verständlich ist, denn in dieser Phase lernt Dein Hund erst, dass ihm Grenzen gesetzt werden. Und Dein Vierbeiner soll lernen, diese Grenzen zu akzeptieren und seinen Frust darüber auszuhalten: Er möchte etwas, darf es aber eben gerade nicht. Um es mal ganz ehrlich und offen zu sagen: Dieses Training fordert einiges an Konsequenz und Geduld. Denn in diesem Alter haben unsere Hunde viele Knete im Kopf und diese ist vor allem dazu da, dass die Murmeln nicht so laut klackern :-)

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Es ist normal, dass Hunde in der Welpenzeit entdecken möchten und sich in der Pubertät ausprobieren. Sich in diesem Alter zurück zu nehmen ist eine hohe Kunst und verlangt Deiner Fellnase viel ab. Daher solltest Du auch ein hohes Maß an Verständnis zu Tage legen. Verständnis bedeutet in diesem Fall nicht, dass Du nachgeben solltest, sondern einfach nur, dass Du ruhig und besonnen reagierst.

Eine Frustrationstoleranz beim Hund muss also trainiert werden. Es gibt Hunde und Hunderassen, die von Natur aus bereits eine höhere Toleranz gegenüber Frustration mitbringen und andere, denen es besonders schwer fällt. Gerade reizempfindliche Hunderassen wie der Malinois oder auch der Australian Shepherd tun sich häufig schwer, Geduld zu üben. Gleiches gilt auch bezüglich der Impulskontrolle, die häufig eng mit der Frustrationstoleranz beim Hund verbunden ist.

Warum ist es so wichtig, die Frustrationstoleranz beim Hund zu trainieren?

Lernt Dein Hund, Frust zu ertragen, wird Dir das in vielen Situationen des Alltags weiterhelfen. Zum einen kann aus Deinem Hund ein zuverlässiger Alltagsbegleiter werden. Aber es unterstützt Dich auch bei einem sicheren Rückruftraining. Denn nur, wenn Dein Hund seinem Verlangen widerstehen kann und den Frust erträgt, kannst Du einen zuverlässigen Rückruf aufbauen.

Zudem kann Frust auch leicht in Aggression umschlagen. Viele Hunde mit Leinenaggressionen haben eine niedrige Frustrationstoleranz. Dieser Frust kann dann in Aggression umschlagen.

Woran erkenne ich, dass mein Hund gefrustet ist?

Frust äußert sich bei Hunden unterschiedlich. So kannst Du ihn meist daran erkennen, wenn Dein Hund deutliche Stresssymptome zeigt, zum Beispiel Stresshecheln, unruhiges Verhalten. Meist jammern die Hunde, fiepen oder bellen lautstark ihren Frust raus. Bei hohem Frust ist ein Beruhigen nicht möglich.

Frustrationstoleranz beim Hund trainieren
Übrigens: Wenn Du eine Übung mit Deinem Hund machst, solltest Du ihn nicht mit etwas ablenken, wie hier mit einem Kauknochen. Dein Hund soll den Frust bewusst erleben und ihn akzeptieren.

Auch das Buddeln oder Zerkauen von Gegenständen und das Beißen in die Leine sind typische Anzeichen für Frust. Vielleicht hast Du es schon mal erlebt, dass ein Hund bellte, wenn sein Besitzer einen Bekannten traf und sie sich unterhielten? Auch das ist Frust, weil es nicht schnell genug weitergeht. Dein Hund protestiert also gegen die aktuelle Situation. Kann Dein Hund nicht gut alleine bleiben? Auch das kann auf eine niedrige Toleranz gegenüber Frust hinweisen.

Frustrationstoleranz beim Hund trainieren – wie geht das?

Grundsätzlich sei erstmal gesagt, dass ein Hund schon früh Frust erleben sollte. Bewahrst Du Deinen Hund immer vor solchen Situationen, wird er nie lernen, damit umgehen zu können, wenn es eben mal nicht nach seinem Willen geht. Lass uns gerne mal den Vergleich zu einem Kind ziehen: Lernt ein Kind nie, auch mal im Spiel zu verlieren, wird es auch später nicht mit verlorenen Spielen umgehen können. Oder das bockige Kind, welches sich trotzig auf den Boden schmeißt, um seinen Willen zu bekommen: Lässt Du ihm seinen Willen?

Gerade in den ersten Lebensmonaten kannst Du einen großen Einfluss auf die Entwicklung Deines Hundes nehmen. In den ersten Wochen lernt Dein Hund zum Beispiel das Generalisieren und Du kannst viele positive Züge formen. In dieser Zeit solltest Du auch bereits damit anfangen, an der Frustrationstoleranz beim Hund zu arbeiten. Auch wenn Du den niedlichen kleinen Kulleraugen kaum einen Wunsch abschlagen möchtest, so ist dies wichtig für seine spätere Entwicklung.

Was in Deinem Hund Frust auslöst, ist natürlich von Deinem Hund abhängig. In den meisten Fällen ist es bei jungen Hunden aber, wenn etwas nicht schnell genug geht oder er zum Beispiel anderen Hunden beim Spielen zusehen muss. Wenn er eben gerade nicht im Mittelpunkt stehen und mitmachen darf.

Daher ist das Training natürlich von Deinem Hund abhängig. Merkst Du, dass etwas bestimmtes in Deinem Hund Frust auflöst, siehe das bitte nicht als Problem an. Es ist eine Chance, an der Frustrationsschwelle Deines Hundes zu arbeiten.

Übungen für eine höhere Frustrationsschwelle

Wie bereits eben beschrieben, ist das Training individuell. Sofern Du eine kompetente Hundeschule besuchst, wird dieses ganz sicher auch auf dem Lehrplan stehen. Siehe also die folgenden Übungen nur als Inspirationen an. Und denke bitte an dieser Stelle daran: Beginnst Du eine Übung, musst Du sie auch durchziehen. Wenn Du in dem Moment nachgibst, in dem der Frust Deines Hundes am höchsten ist, wirkt sich das als Bestätigung aus und das Verhalten könnte sich noch verschlimmern.

Deswegen solltest Du auch darauf achten, dass Du kleinschrittig trainierst. Fordere nicht direkt zu viel, denn Ihr solltest natürlich auch möglichst Erfolgerlebnisse verzeichnen können.

Ruheübung unterwegs

Eine sehr einfache Übung ist die Ruheübung. Fange zuerst in einer Umgebung mit wenig Reizen an. Das kann der Garten sein oder aber auch eine ruhige Wiese. Setze Dich einfach auf den Boden. Du kannst Dir ein Buch mitnehmen oder etwas Musik. Denn Du musst nun erstmal gar nichts machen. Gib Deinem Hund bitte auch kein Kommando. Dein Hund soll nur schauen. Im besten Fall legt er sich irgendwann ab.

Viele Hunde sind es nicht gewöhnt, unterwegs auch mal eine Pause einzulegen. Doch das sollte Dein Hund möglichst früh lernen. Und auch Du selbst wirst sehen, wie gut das tut, einfach mal dazu sitzen und nichts zu machen. Selbst wenn Dein Hund nun nervös wird oder lautstark seinen Unmut äußert, sagst Du nichts. Beruhige ihn auch bitte nicht. Du kannst in Ruhe Dein Buch lesen oder Deinen Gedanken nachhängen.

Bitte hebe diese Übung erst auf, wenn Dein Hund zumindest kurz ruhig war bzw. zur Ruhe gekommen ist. Und das kann zu Beginn durchaus ein ganzes Weilchen dauern. Wenn Dein Hund zur Ruhe gekommen ist, beendest Du diese Übung kommentarlos. Du stehst einfach auf und gehst mit Deinem Hund weiter. Bitte verzichte zudem auch auf Futter, da Du ansonsten eine Erwartungshaltung schüren würdest. Eine gute Unterstützung für dieses Training ist übrigens, wenn Du zu Hause auch ein Deckentraining in Euren Alltag implementierst.

Wenn das klappt, kannst Du Dich langsam an mehr Reize herantasten. Irgendwann schaffst Du vielleicht auch einen Park mit anderen Hunden?

Tipp!
Vielen Hunden fällt die Ruheübung unterwegs einfacher, wenn Du Dich selbst hinsetzt oder hinlegst. Wenn das bereits sehr gut klappt, dann mache die gleiche Übung auch mal im Stehen. Später kannst Du auch bewusst Situationen suchen, bei denen Du Dich dann mit jemandem unterhältst.

Muss ich noch weitere Sachen bei der Ruheübung unterwegs beachten?

Achte bitte darauf, dass Dein Hund sich lösen konnte, bevor Du mit der Ruheübung startest. Gerade am Anfang wird es Deinem Hund einfacher fallen, wenn er sich davor etwas bewegen konnte. Aber achte darauf, dass es sich um bewusste Bewegung handelt. Wenn er vorher zwei Stunden mit anderen Hunden durch den Park rasen durfte, wird es für Deinen Vierbeiner noch schwieriger sein, zur Ruhe zu kommen. Denn nach müde kommt bei sehr vielen jungen Hunden blöd.

Außerdem solltest Du darauf achten, dass Dein Hund während der Übung nicht von anderen Hunden oder Menschen “belästigt” wird. Leider meinen immer noch einige Zweibeiner, dass es lustig wäre, in einem Training zu stören und den fremden Hund zu locken. Hier solltest Du ganz klare Grenzen ziehen.

Habe anfangs auch ein Auge darauf, dass Dein Hund sich keine Ersatzbeschäftigung suchen kann – zum Beispiel einen Stock zum Kauen.

Nach dem Training solltest Du darauf achten, dass Dein Hund ausreichend Schlaf erhält. Auch wenn Du vielleicht denkst, dass das ja für Deine Fellnase nicht anstrengend sei, so kann ich Dir sagen: Es IST anstrengend und Dein Hund sollte das Erlebte im Schlaf verarbeiten können. Hierdurch kannst Du zudem das Erlernte besser festigen.

Kontrolleti-Training

Viele Hunde laufen den Besitzern im Haus bzw. in der Wohnung hinterher. Was für manch einen nach Verlustangst aussieht, ist häufig ein Kontrollverhalten. Daher solltest Du es unbedingt unterbinden, dass Dein Hund Dir hinterher läuft. Nein, es ist nämlich nicht lustig, wenn Du nicht mal alleine auf Toilette gehen kannst. Bei diesem Training geht es also auch darum, Deine Grenzen zu akzeptieren. Dein Vierbeiner soll lernen, dass er auch dann zur Ruhe kommen kann, wenn Du nicht im gleichen Raum bist.

Dieses Training kannst Du unter anderem auf dem Deckentraining aufbauen, wenn Dein Hund darin schon geübt ist. Alternativ kannst Du Deinen Hund auch in der Wohnung anbinden. Dein Hund wird Dich dafür nicht hassen und es handelt sich auch nicht um Tierquälerei. Glaub mir, Du tust Deinem Hund etwas Gutes, wenn er lernt, Dich nicht zu kontrollieren. Denn Kontrolle bedeutet auch immer Stress.

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Hast Du ein tägliches Schritteziel? Wunderbar. Denn nun darfst Du durch die Wohnung gehen. Hin und her und zwar so lange, bis Dein Hund sich entspannt ablegt. Sobald er sich ablegt, kannst Du ihn ableinen und die Übung beenden. Bitte nutze keine Kommandos, weder zu Anfang der Übung noch beim Ende.

Ziel ist es natürlich, dass Dein Hund irgendwann auch unangeleint entspannt liegen bleibt, wenn Du den Raum verlässt.

Besuch wird nicht begrüßt

Eine weitere Variante vom Deckentraining ist es, dass Dein Hund lernen sollte, dass er Besuch nicht zuerst begrüßt. Auch Deine Besucher solltest Du briefen, dass sie Deinen Hund anfangs unbedingt ignorieren sollten.

Frustrationstoleranz beim Hund
Ist Dein Hund immer der Erste an der Tür, wenn Besuch kommt? Das solltest Du in Zukunft unterbinden.

Klingelt es also an der Tür, schickst Du Deinen Hund auf seine Decke, in sein Körbchen oder in seine Box. Dort sollte er auch bleiben, bis Du eine Freigabe erteilst. Achte unbedingt darauf, dass Dein Hund sich nicht selbstständig auflöst. Und wenn Du der Meinung bist, dass Dein Besuch den Hund begrüßen darf, sollte das erst dann passieren, wenn Dein Hund ruhig ist und ohne viel Aufregung.

Playdate ohne Play?

Wie gerne sieht man doch seinen Hund im Spiel mit anderen Hunden ausgelassen toben, oder? Wenn Du Dich also mit jemandem zu einem Playdate verarbredest, ist dies der perfekte Zeitpunkt, um Frustrationstoleranz beim Hund zu trainieren.

Keine Panik, natürlich darf Dein Hund auch weiterhin mit seinen Freunden spielen. Allerdings startet Ihr das Playdate so: Ihr trefft Euch und die Hunde bleiben vorerst angeleint. Stellt Euch einfach in einem gewissen Abstand auf die Leine und beachtet die Hunde nicht mehr. Ihr könnt Euch währenddessen unterhalten. Und nun heißt es, Geduld zeigen – und bitte: Ignoriert die Hunde. Sobald sich die Hunde nun beruhigt haben, könnt Ihr sie ableinen.

Auch wenn das für einen jungen Hund sehr schwierig ist, aber auch Ableinen heißt nicht sofort losflitzen. Warte noch einen kleinen Moment, bevor Du Deinen Hund nun frei gibst.

Futter widerstehen

Auch Futter kann in vielen Hunden Frust auslösen. Vor allem dann, wenn sie nicht so schnell dran dürfen wie sie es gerne möchten. Hierzu legst Du Futter auf den Boden (fange am besten nicht gleich mit dem Superleckerli an). Möchte Dein Hund dran gehen, verbietest Du es ihm. Frustrationstoleranz beim Hund bedeutet nämlich auch, ein Nein zu akzeptieren. Am Ende der Übung darfst Du ihm natürlich eine Freigabe erteilen und er darf das Leckerli nehmen.

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Den Schwierigkeitsgrad kannst Du entweder durch besseres Futter oder bessere Leckerlis erhöhen oder aber dadurch, dass Du die Distanz zwischen Deinem Hund und dem Futter verringerst.

Aus dem Auto aussteigen, wenn Ruhe herrscht

Viele Hunde verknüpfen schnell, dass eine Autofahrt anschließend Spaß bedeutet. Es geht zur Hundeschule, zum Hundekumpel, an den See oder irgendwo anders hin. Schnell entsteht hier eine Erwartungshaltung und Deinem Hund geht es nicht schnell genug, aus dem Auto raus zu kommen. Daher solltest Du von Anfang an Deinen Hund erst dann aus dem Auto lassen, wenn dieser ein ruhiges Verhalten an den Tag legt.

Auch dieses fördert die Frustrationstoleranz beim Hund, denn er muss sich gedulden, bis er sein eigentliches Bedürfnis befriedigen kann.

Fazit: Frustrationstoleranz beim Hund

Wie Du siehst, ist das Training bezüglich der Frustrationstoleranz beim Hund einer der wichtigsten Eckfeiler für einen entspannten Hund. Daher solltest Du das Training auch in keinem Fall aufschieben, sondern bereits ab dem ersten Tag damit beginnen. Je früher Du die ersten Übungen machst, desto besser kannst Du die Frustschwelle Deines Hundes steigern. Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und es wird immer mal wieder neue Situationen geben, die für Deinen Hund (und Dich) schwierig sind. Das ist aber normal und sollte Dich nicht entmutigen.

Übrigens kann auch ein Schleppleinentraining zu einer Frustrationstoleranz beitragen. Unsere Hunde lernen ihr Leben lang und wenn alles auf Anhieb klappen würde, dann wäre es doch auch langweilig, oder?

Bildnachweise: Depositphotos.com Nosy dog at the door @ damedeeso, In vacation with dog concept – barking (woof) little white dog next to owners sitting in the bar – warm summer or autumn image with copy space @ AlinaRosanova und Depositphotos_13046336_S

7 Idee über “Frustrationstoleranz beim Hund – Übungen zum Nachmachen

  1. Pingback: Pubertät beim Hund - und plötzlich war das Pubertier da!

  2. Hannelore Petzsch sagt:

    Danke für die wertvollen Erziehungstechniken. Mein Hund ,Bolonka Zwetna, ist 7 Jahte und wurde sehr verwöhnt. Dank Ihrer Techniken werde ich jetzt konsequenter erziehen. Ein Problem habe ich noch. Wenn die Autofahrt beendet ist, fängt er an zu bellen und hört erst auf wenn er rausgenommen wird.

    • Wiebke von Floxik sagt:

      Liebe Hannelore, das ist ein Thema, was sicherlich viele Hundehalter kennen. Die Ursache liegt häufig darin begründet, dass Hunde eine Erwartungshaltung entwickeln. Wenn sie im Auto sind, werden sie oft zu spannenden Orten gebracht. Du könntest also Zuhause Trockenübungen machen. Natürlich benötigst Du dafür einen langen Atem. Bringe Deinen Hund ins Auto und wenn er ruhig ist, lässt Du ihn wieder raus. Sollte er bellen, würde ich Dir empfehlen, durchzuhalten. Sobald er einen kleinen Moment ruhig ist (Du musst echt schnell am Anfang sein), darf er aussteigen. Dann kannst Du ein kleines Stück fahren. Halte an, warte, bis Dein Hund ruhig ist, lasse ihn kurz raus und dann geht er aber auch direkt wieder ins Auto. So kannst Du die Erwartungshaltung durchbrechen. Liebe Grüße, Wiebke

    • Anke sagt:

      Liebe Wiebke, ich habe hier zuhsause eine Terrier-Mix, 2 Jahre alt. Er kommt aus dem Tierschutz. Er springt sehr gerne ins Auto aber nach 2 Minuten fängt er leise an zu fiepen bis wir am Wasser sind bellt er sehr laut. Auf dem Rückweg ist es das gleiche Spiel. Ist das Frust beim Hund? Bin schon echt verzweifelt. Habe nun angefangen mit dem Hund zuhause zu üben im Auto. Setze mich mit ihm rein und warte. Das macht er super mit. Wenn er liegt, steigen wir wieder aus. Hast du noch ne Idee was wir machen können?

      • Wiebke von Floxik sagt:

        Liebe Anke, es kann verschiedene Gründe haben, warum Dein Hund dieses Verhalten zeigt. Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwer zu stellen. Ich würde es genauso wie Du machen und mit “Trockenübungen” starten. Du kannst das dann langsam ausbauen. Also erstmal nur den Motor anlassen und wieder ausmachen. Dann nur wenige Schritte fahren. Ich denke, dass sich Deine Geduld bezahlt machen wird. Es kann aber auch sein, dass Dein Hund einfach schlechte Erfahrungen mit dem Auto gemacht hat oder ihm schlecht beim Autofahren wird. Dennoch denke ich, dass dies der richtige Trainingsansatz ist.
        Liebe Grüße
        Wiebke

  3. Germain Verena sagt:

    Hallo Wiebke besten Dank fuer die interessanten Type. Mein Problem mit meiner Labradorhuendin 3 jahrig ist folgendes : ich sitze mit ihr in einem Restaurant innen oder draussen, ploetzlich fliegt ein Vogel z.B. Taube daher Oder evt eine Katze in der Umgebung dann faengt meine Kaly an zu bellen wie gestoert fast unmoeglich sie zu beruhigen was koennest Du mir empfehlen fuer dieses Problem? Ich danke Dir im Voraus bestens

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